In dieser Folge erhältst du eine 6 Punkte Checkliste, die Euch bei der Entscheidung helfen soll, ob ein Podcast für Euer Unternehmen sinnvoll ist.

 

In den Jahren, seit ich Image-Sells Podcast Media aufgebaut habe, erhielten wir sehr viele Anfragen für Podcast Pilotprojekte. Von einer einmaligen Werbeschaltung bis zu „lassen sie uns mal 3 Folgen produzieren und schauen was passiert“ war da alles dabei.

Mein Team und ich haben uns oft die Frage gestellt, warum das so ist. Es herrscht immer noch viel zu viel Unsicherheit über Podcast als Business Modell und als Marketing-Medium. Viele Agenturen werden von Kunden auf das Medium, das überall gehypte wird, angesprochen. Doch keine der klassischen Agenturen ist drin in dem Thema. Daraus resultieren dann diese irrwitzigen „wir probieren mal ein bisschen rum“ Entscheidungen.
Doch wer von Euch ein echter Marketer ist, weiß ganz genau, das richtig gutes – also zielführendes Marketing – aus einer Strategie und einer dedizierten Umsetzung besteht. Das Gießkannenprinzip – überall mal ein bisschen zu probieren, führt nur zu einem Ziel – die Dienstleister da draußen reich zu machen. Doch Euer Ziel – Das Unternehmen nach vorne zu bringen, bleibt damit auf der Strecke.

Eine 6 Punkte Checkliste, ob ein Podcast für Euer Unternehmen Sinn macht

In dieser Folge möchte ich vor allem den Entscheidern im Unternehmen bzw. im Marketing eine Hilfestellung bei der Überlegung mitgeben, ob ein Podcast das richtige Medium für den Marketing-Mix ist.

Wenn mich Unternehmer fragen, ob sie ins Podcasting einsteigen sollen, ist meine Antwort ein klares: es kommt darauf an. Das hilft Dir jetzt nicht weiter, ich weiß. Doch lass mich Dir anders helfen. Lass mich sechs Fragen stellen. Wenn Du alle mit einem klaren Ja beantworten kannst, dann seit ihr als Firma ready für einen Podcast, der Euer Branding positiv unterstützt und auch dafür sorgt, dass ihr langfristig über dieses Marketing Medium Kunden gewinnt.

1. Klarheit über die Zielgruppe

Ihr seid euch über Eure Zielgruppe 100% klar. Ihr habt einen Avatar oder Persona, die ihr als Hörer erreichen wollt. Ihr habt Euch mit Eurer Zielgruppe stark auseinander gesetzt und wisst, welche Bedürfnisse diese hat. Mit welchen Problemen und Herausforderungen sie kämpfen und könnt Eure Leistung an diese anpassen bzw. damit decken. Ihr seit euch 100% bewusst, wer Euer Hörer sein soll und welchen Kunden ihr für Euer Unternehmen anziehen wollt.

 

2. Bewusstsein über die eigenen Dienstleistung

Der zweite Punkt mag Dich zum lachen bringen und zu einem „ja klar, weiss ich das“ verleiten. Die Frage lautet: Seid ihr euch 100% bewusst darüber, was Euere Dienstleistung ist? Seit vielen Jahren betreue ich Start-ups, bin mit meinem Netzwerk den Wirtschaftsjunioren Mitbegründerin der zweitgrößten Start-up Veranstaltung in NRW mit der Pitch-Party. Ich coache die Teams, wie sei ihre Geschäftsidee auf der Bühne so pitchen, dass die Jury versteht, begeistert ist und Investoren Blut lecken. Ich habe zu meiner Methode „das Magnetic Pitch-Konzept“ ein Buch geschrieben, das jedem nutzt, der auf die Frage „und was machen sie genau“ nicht 100% sicher antworten kann. Oder viel mehr mit Jobbeschreibungen  wie “ Wir sind IT-Dienstleister“ oder „Anwalt“ antwortet. Es geht nicht darum, was ihr tut, welche Methoden ihr nutzt. Es geht darum, was ihr für eine Veränderung bei der Zielgruppe bei eurem Kunden bewirkt. Also nochmal, könnt ihr in einem Satz erklären, welche Veränderung ihr mit Eurer Dienstleistung beim Kunden bewirkt? Ein Satz, den jeder versteht, der nicht aus Eurem Fachbereich stammt?

 

3. Macht Ihr Umsatz

Ihr macht Umsatz. Höre ich Dich wieder lachen? Gut so. Doch du wirst erstaunt sein, wie viele Menschen und Unternehmen zu uns kommen, in der Hoffnung endlich Geld zu verdienen, wenn sie einen Podcast haben und uns dann Deals anbieten wie : „wir beteiligen Euch am Produktumsatz“

Betreibt Ihr bereits erfolgreiches Marketing? Habt ihr einen Sales Funnel, der funktioniert, in dem man den Podcast einbauen kann? Dann macht ein Podcast sinn. Wenn ihr bisher nur per Telefonakquise Kunden gewonnen habt, dann erwartet euch eine Menge Arbeit und ein langwieriger Prozess. Dann rate ich Euch – macht erst was anderes, statt eure Ressourcen in einen Podcast zu investieren.

 

4. Klare Prozesse für Eure Unternehmens Marke

Vor ein paar Jahren betreute ich im Brand-Consulting ein IT-Systemhaus, das sich auf die Digitalisierung von Geschäftsprozessen spezialisiert hat. Als hoch-strukturierter Mensch und Liebhaber von Prozessen war es mir bis zu diesem Kunden überhaupt nicht bewusst und ehrlich gesagt auch völlig unbegreiflich, dass ein Unternehmen ohne dedizierte und dokumentierte- also von jedem zu jeder Zeit nachvollziehbaren Prozessen überhaupt erfolgreich arbeiten kann.

Doch ich wurde durch diesen Strategie Auftrag eines besseren Belehrt. Wenn ihr keine Prozesse verfügt. Vor allem im Marketing und im Sales, die auch noch zu einem größt-möglichen Teil automatisiert sind, dann lasst die Finger von online Marketing wie Podcasting. Wenn ich eine Pumpe an einen Brunnen installieren und meine besten und stärksten Männer an die Pumpe stellen, um Wasser an die Oberfläche zu pumpen, aber keinen Eimer habe, der das Wasser auffängt. Dann versickert es in den Boden. Damit schließe ich zwar wunderbar einen Kreislauf. Doch ich habe meine Ressourcen aufgebraucht und null Benefit daraus gezogen. Ein Podcast ohne ein internes System von Prozessen im Vertrieb und Sales führt zu Frust, Geldverlust und bringt keinen Umsatz.

 

5. Das Ziel des Unternehmens

Der erste Schritt in jeder Beratung und auch jedem Brand-Consulting von mir beginnt mir der Frage nach dem Ziel. Gestandene Unternehmer, Coaches, sogar Trainer kommen bei der Formulierung des eigenen Ziels ins Schwimmen. Diejenigen, die es selbst anderen beibringen, ärgert das am meisten. Doch das ist auch keine einfache Aufgabe. Ein Speaker Kollege von mir, hat vor knapp 2 Jahren einen Podcast gelauncht und beschwerte sich bei mir, er würde nicht laufen. Ich brauche bei solchen Aussagen immer einen Vergleichswert. Was sollte er denn bringen, war dann meine Rückfrage. Darauf kam keine dedizierte Antwort. Seit euch vor dem Setup eines Podcasts 100% klar über das Ziel der Show. Soll sie eure Reputation aufbauen. Kunden an Euch binden. Über ein Produkt aufklären. Verkäufe anregen. Um nur ein paar mögliche Ziele zu nennen. Ohne ein Ziel kann eine Show nicht vernünftig aufgebaut werden. Welchen Content bringe ich denn ein, wenn ich nicht weiss, was er bezwecken soll. Zu viele Unternehmen gehen hier blauäugig mit einem “ es wird sich schon finden“ Einstellung ran. Wenn ihr zu viele Ressourcen habt, die beschäftigt oder ausgegeben werden müssen, dann ran. Sonst lasst die Finger davon.

 

6. Passt das Budget?

Es herrscht die Meinung vor, Podcasting sei so unwahrscheinlich günstig. Hinterfragt man Quellen dieser Aussagen, stellt man schnell fest, dass die Betrachtung hier nur sehr einseitig ist. Was macht einen Podcast so günstig? Die meisten, die das Gerücht verbreiten, Podcasting sei so günstig, haben sich entschieden, Ihren Business Fokus zu verlassen, und selbst zum Podcast Produzenten zu werden. Sie nehmen am eigenen PC auf, schneiden mit einer kostenfreien Software und wundern sich, warum ihr eigentlicher Geschäftszweig  nicht mehr performt.

Podcasting ist wie jedes Marketing-Instrument eine Investition, die es in sich hat. Unter einem Budget von 10 T Eure braucht ihr einen professionellen Kanal mit dem richtigen Produzenten gar nicht zu starten. Eine Produktion besteht aus drei Teilen: Der Planung – darin sind Strategie und Konzeption enthalten, der Produktion an sich, die besteht aus der Aufnahme, der Nachproduktion der Folgen und des Marketings. Denn jede Folge muss distribuiert werden. Im März 2019 wurde laut Itunes die 700.00ste Show anmeldet. Keiner wartet auf einen neuen Podcast. Es liegt bei einem gutes Seeding und Promotion um die Botschaft an die richtige Zielgruppe zu bringen. Das sind Kostentreiber, das muss ich niemanden hier erklären.

Hat ihr als Unternehmen dieses Geld nicht für ein solches Marketing Medium übrig, dann lasst die Finger davon.

 

Podcasting ist kein Geschäftsmodel per se.

Ein Podcaster kann sich zu einem Influencer etablieren, doch auch dafür sind viel Zeit und Arbeit notwendig und dann liegt der Fokus auf der Monetarisierung mit dem Podcast und nicht darauf, den Podcast als Marketing Medium für die Unternehmenskommunikation zu sehen, der das Branding des Unternehmens unterstützt und langfristig Kunden gewinnt.

Könnt und wollt ihr alle dieser 6 Fragen mit einem klaren Ja beantworten. Dann macht ein Podcast für Euch wahrscheinlich Sinn.

 

Wollt ihr mehr über den professionellen Aufbau eines Podcast Kanals wissen, besucht uns gerne auf www.Image-Sells.de

 

Du willst mehr Wissen über Marken-Entwicklung und Podcasting ? Komm auch gerne hier vorbei

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich, wenn wir uns in der nächsten Episode wieder hören.

Bringe mit Podcast-Marketing Deine Marken-Botschaft ins Ohr und aufs Handy Deiner Kunden.

charmante Grüße

Carmen

 

Im Podcast zeigt dir Carmen Brablec, wie du Podcasting als Branding, Recruitment und als Instrument zur Kundengewinnung nutzen kannst. Ob für Coaches und Berater oder für KMUs, der Podcast kann dich dabei unterstützen eine Unternehmensmarke aufzubauen und deinen Umsatz messbar zu erhöhen. Im Podcast erfährst du auch, wie Podcasting als erfolgreiches PR Mittel genutzt werden kann. Podcast erfolgreich aufbauen und Kunden gewinnen